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Die erste Uni-Woche ist geschafft!

So ist es, die erste Uni-Woche ist vorbei! Fazit: Übt euch schonmal in Geduld!

Am Dienstag hatte ich meinen Termin beim International Office, um den Stundenplan zu machen. Es wird nicht, wie in Deutschland, vom PC aus gewählt und Kurs für Kurs abgehakt, sondern jeder einzelne Austauschstudierende bekommt einen Termin und, je nachdem, wie früh dieser ist, dann auch alle seine gewünschten Kurse. Ich hatte Glück! Somit konnte es am Mittwoch richtig losgehen..

Wer eher der faule Typ ist und vor Klausuren auf die letzte Minute lernt, ist hier definitiv falsch! Hier gibt es die sogenannte evaluación continua, die besagt, dass man während des Semesters Hausarbeiten, Gruppenarbeiten etc. anfertigt und auf einer Plattform hochlädt und am Ende eine Gesamtnote aus allen Teilarbeiten bekommt. Ich habe 5 Fächer gewählt, und werde, wenn ich alle Teilarbeiten und Teilklausuren bestehe, in der Prüfungsphase nur 2 Klausuren schreiben müssen. Ich finde diese Methode besser, und vor allem viel entspannter. In Deutschland schreibe ich am Semesterende 11 Klausuren... Hier lernt man ständig "in kleinen Päckchen" - meiner Meinung nach sehr viel sinniger! Allerdings muss man sich jeden Tag auf seine 4 Buchstaben setzen und arbeiten!

DIe Dozenten hier sind sehr unterschiedlich, in vielerlei Hinsicht: Manche reden mit einem unfassbaren granadinischen Akzent, sodass bei jedem Wort das s ausgelassen wird; andere bemühen sich klar und deutlich Hochspanisch zu sprechen. Einige reden nur Spanisch, andere erklären die Dinge auch auf Deutsch (fachabhängig). Insgesamt denke ich aber, dass das Semester zu bestehen sein wird und bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen....

4.10.13 20:51, kommentieren

In Spanien zum Arzt...

Ja Leute, jetzt hatte ich die Ehre! Ich bin sehr anfällig für dieses und jene Wehwehchen, das sich ohne medizinische Hilfe meistens nicht lösen lässt. So auch hier. Seit 2 Wochen laufe ich mit entzündeten Zehen durch die Stadt. Am Mittwoch habe ich mir dann ein Herz gefasst und bin auf Anraten meiner Vermieterin zum Centro de Salud gegangen. Ist glaube ich so ähnlich wie ein Krankenhaus in Deutschland. Aber doch ganz anders: Du gehst hin, füllst Papiere aus, gibst Ausweiskopien ab und suchst dir dann aus einer Liste wildfremder Ärzte irgendeinen aus, für den du dann im besten Falle am nächsten Tag einen Termin bekommst. Am Freitag morgen bin ich also um 09:00 Uhr wieder hin gedackelt - ist das ein Omen, dass das nur 7 Gehminuten von meiner Wohnung sind? - und hatte einen Termin bei einer sehr netten und verständnisvollen Ärztin. Ich hab ihr meinen Fuß gezeigt und sie hat mir Salbe und Tape verschrieben. In Deutschland bin ich meine private medizinische Fußpflege gewöhnt, deshalb war ich zunächste skeptisch. Aber ich glaube, dass diese einfache Methode mein Problem im Laufe der Zeit beheben könnte. Zumindest will ich das hoffen! In der Apotheke hatte ich ein sehr freudiges Erlebnis, denn die Salbe hat ungefähr 1/4 oder noch weniger von dem gekostet, was ich in Deutschland dafür bezahlt hätte.

Heute stand Zahnarzt auf dem Plan... Letzte Woche bin ich mit Zahnschmerzen zu einer Clínica dentista gegangen, war auch die nächste, die ich gesehen hatte. Diese ist privat und ich weiß nicht, ob ichdas Geld zurückerstattet bekomme, aber mit Zahnschmerzen wird einem plötzlich vieles egal... Die Leute waren die nettesten, die ich je in einer Zahnarztpraxis angetroffen habe und deshalb war alles halb so schlimm. Fachlich und auf menschlicher Ebene einfach nur klasse! Man scheint sich in Granada an die gazen Auslands-Studenten gewöhnt zu haben

Jetzt sitz ich hier noch mit etwas tauber Backe, aber glücklich, dass es scheinbar doch für alles eine Lösung gibt....!

25.10.13 18:11, kommentieren